Wie die regionale Karte funktioniert
Die Muttermallehre erfindet meist keine zweite Gesichtskarte, sondern legt sich über bestehende Systeme wie die zwölf Paläste. Ein Mal im Nasenbereich wird so etwa mit dem Thema des Vermögenspalasts verbunden.
Je feiner spätere Tabellen das Gesicht nummerierten, desto scheinbar genauer wirkten ihre Aussagen. Diese Genauigkeit ist jedoch kartografisch erzeugt und nicht empirisch belegt.
Beispiele für Zonen
- Stirn und Schläfen
- Übernehmen in der Folklore Themen des oberen Drittels sowie der Eltern-, Amts- und Reisepaläste.
- Nase und Wangen
- Werden mit Ressourcen und Verantwortung verknüpft, ohne reale Finanzen oder soziale Stellung abzubilden.
- Mund und Kinn
- Erhalten Motive von Austausch und Abschluss; daraus lässt sich kein Lebensverlauf lesen.
Keine Markierung eines Menschen
Ein Muttermal darf nicht zum Etikett für Charakter, Beziehung, Erfolg oder Gesundheit werden. Fotografische Karten ersetzen keine medizinische Untersuchung.
Die regionale Folklore lässt sich stattdessen als Beispiel untersuchen, wie Menschen Zufälligem Bedeutung geben und wie leicht daraus Vorurteile entstehen.