Der untere Abschluss des Gesichts
Zum Kinnbereich zählen die Kinnspitze und die seitlichen Übergänge des Unterkiefers. Der Name Erdgeschoss ergänzt die vertikale Bildsprache von Himmel, Mensch und Erde.
Weil das Kinn das Gesicht optisch abschließt, wurde es in alten Schemata mit Abschluss, Bleibe und spätem Lebensabschnitt verknüpft. Dies ist eine räumliche Metapher und keine Lebensprognose.
Traditionelle Orientierung
- Erdgeschoss (Dige)
- Bezeichnet die zentrale Kinnpartie als unteren Gegenpol zum Himmelshof der Stirn.
- Seitliche Kinnzonen
- Sie werden in manchen Karten dem Dienerpalast zugeordnet und historisch mit Unterstützung verbunden.
- Gesichtsabschluss
- Alte Autoren betrachteten Breite und Übergänge relativ zum gesamten Gesicht statt als isolierte Form.
Anatomie ohne Prognose
Kinn und Kiefer werden von Knochenbau, Zähnen, Alter und Perspektive geprägt. Sie zeigen weder Willenskraft noch Persönlichkeit, Lebensdauer oder spätere Lebensumstände.
Die historische Vertikalordnung kann dazu anregen, eigene Vorstellungen vom Älterwerden zu prüfen: Was bedeutet Stabilität für mich jenseits äußerer Merkmale?