Eine planetarische Karte auf der Hand
Die Handfläche ist nicht eben: Daumenballen, Fingeransätze und Außenkante bilden natürliche Erhebungen. Die traditionelle Karte benennt sie nach Venus, Jupiter, Saturn, Sonne, Merkur, Mond und Mars.
Linien und Berge werden im System gegenseitig bezogen, wodurch eine komplexe Symbolsprache entsteht. Ihre Planetennamen sind kulturelle Zuordnungen, keine körperlich messbaren Energien.
Gruppen der Handberge
- Venus- und Mondberg
- Liegen am Daumenballen beziehungsweise an der äußeren unteren Handkante und bilden räumliche Gegenpole.
- Jupiter, Saturn, Sonne und Merkur
- Bezeichnen die Bereiche direkt unter Zeige-, Mittel-, Ring- und kleinem Finger.
- Marsbereiche
- Ihre Zahl und genaue Lage unterscheiden sich zwischen Schulen; manche nennen innere, äußere und mittlere Zonen.
Tasten ist keine Diagnose
Fülle und Festigkeit hängen unter anderem von Anatomie, Bewegung und Gewebe ab. Sie zeigen weder Vitalität, Belastbarkeit, Geschäftssinn, Persönlichkeit noch Gesundheit.
Die Karte ist am sinnvollsten als Beispiel für den Austausch chinesischer und westlich-planetarischer Symbolsprachen zu untersuchen.