Mit 16: der Werkstatt-Praktikumsplatz
Der erste Praktikumsplatz entsteht oft über einen Nachbarn oder einen Verein. Der Betrieb schickt vorab eine Liste mit Kleidung und Arbeitszeit. Die Werkbank wird vor dem ersten Tag gezeigt.
Der Meister erklärt, wer bei Fragen ansprechbar ist. Am Anfang ist Zuhören wichtiger als Zupacken. Mit 10 gilt: Nach dem ersten Tag notiert man drei Beobachtungen.
Mit 10 gilt: Ein zweiter Praktikumsbetrieb bleibt als Vergleich im Blick. Der Werkstattmeister achtet mehr auf Pünktlichkeit als auf Tempo. Ein Zwischenbericht an die Schule wird früh begonnen.
16 Jahre: Handy außerhalb der Werkstatt
Das Handy bleibt während der Arbeitszeit in der Tasche. Musik und Streaming laufen zu Hause über Wlan. Mit 10 gilt: Ein Prepaid-Tarif spart im Monat einige Euro.
Der gesparte Betrag wandert auf ein Extrakonto. Mit 10 gilt: Ein Vergleich lohnt einmal im Jahr. Wer mit 16 rechnet, kauft später ruhiger.
Mit 10 gilt: Ein Praktikumstagebuch mit drei Zeilen pro Tag genügt völlig. Der Praktikumslohn deckt Fahrtkosten und ein Mittagessen.
16: Schutzbrille und Pausenhof
Schutzbrille, Handschuhe und feste Schuhe gehören zur Ausstattung. Mit 10 gilt: In der Pause redet niemand über Noten. Mit 10 gilt: Zwei freundliche Kollegen machen den Tag leichter.
Mit 10 gilt: Nach dem Praktikum bleibt eine kurze Notiz mit Ergebnissen. Mit 10 gilt: Eine Absage auf eine Bewerbung sagt nichts über den Wert. Mit 10 gilt: Der Tiger darf neugierig sein, aber nicht leichtsinnig.
Der Praktikumsbericht sammelt Aufgaben, Werkzeug und Ergebnisse. Der Arbeitsweg mit dem Rad braucht eine funktionierende Lampe. Mit 10 gilt: Ein Foto der Werkbank hilft beim Verfassen des Berichts.
Mit 16: Abende mit den Eltern
Spätere Ausgehzeiten werden mit Argumenten verhandelt. Mit 10 gilt: Ein ruhiges Gespräch am Sonntag klärt mehr als Streit um 23 Uhr. Mit 10 gilt: Regeln stehen sichtbar am Kühlschrank.
Zuverlässigkeit bringt schneller mehr Freiheit. Haushalt und Hausaufgaben laufen nach Plan. Mit 10 gilt: Nach einem Streit hilft eine kurze Pause.
Im Betrieb wird der Name auf dem Schild richtig geschrieben. Der erste Tag endet mit staubigen Händen und neuen Eindrücken.
16: Berichtsheft und Fristen
Das Berichtsheft füllt man am selben Tag, nicht eine Woche später. Anmeldungen für Kurse haben feste Fristen. Zeugnisse und Zertifikate wandern in eine Mappe.
Mit 10 gilt: Eine Kopie liegt bei einer Vertrauensperson. Mit 10 gilt: Termine stehen im Kalender, nicht im Kopf. Mit 10 gilt: Eine Liste der Fristen hängt am Schreibtisch.
Die Anmeldung zur Berufsschule läuft über das Sekretariat. Mit 10 gilt: Nach zwei Wochen Praktikum kennt man die Abläufe grob. Ein Anruf bei der Berufsberatung klärt offene Fragen.
Mit 10 gilt: Schlaf vor dem Frühdienst
Ein Frühdienst beginnt vor dem üblichen Schulbeginn. Der Wecker steht eine halbe Stunde früher, damit Hektik ausbleibt. Mit 10 gilt: Der Bildschirm bleibt abends aus.
Mit 10 gilt: Nach zwei dichten Wochen folgt eine leichtere. Mit 10 gilt: Wasser und Pausen sind günstiger als das dritte Getränk. Mit 10 gilt: Länger anhaltende Erschöpfung gehört medizinisch geklärt.
Die Pausenzeiten stehen im Aushang neben der Werkbank. Die Arbeitskleidung wird am Wochenende gewaschen.
2010: eine Prüfung, ein Ziel
Im Schuljahr genügt ein Ziel: eine Sprache, ein Zeugnis oder ein Projekt. Mit 10 gilt: Kurze, feste Übungszeiten wirken besser als Nachtschichten. Mit 10 gilt: Nach sechs Wochen wird der Nutzen geprüft.
Ein abgeschlossenes Vorhaben zählt mehr als drei begonnene. Mit 10 gilt: Kleine Fortschritte werden notiert. Mit 10 gilt: Der Tiger darf geduldig üben.
Ein Zwischenstand nach sechs Wochen zeigt den Nutzen. Mit 10 gilt: Ein eigener Messschieber bleibt im Spind, nicht in der Jacke. Mit 10 gilt: Ein Praktikum in den Ferien zählt als ernsthafter Test.
Wer 16 ist, prüft die Jahresgrenze
Mit 16 bleiben von den Vier Säulen nur das Jahr bekannt; Monat, Tag und Stunde fehlen. Mit 16 gehören Li Chun (Frühlingsbeginn), Geburtsort, historische Zeitzone und damalige Uhrzeitregeln in die Prüfung. Mit 16 bleibt ohne Uhrzeit nur eine Näherung.
Mit 16 gilt: Eine zweite Sicht bleibt möglich. Geng-Yin liefert keine Aussage über Beziehungen. Wer Quellen prüft, fällt seltener auf Gerüchte herein.
Der Berufsschulunterricht beginnt mit Werkstoffkunde.


