113 Jahre: Pflege ohne Eile
Beständige Hilfe trägt weiter als ein großer Kraftakt — Aufgaben werden mit Namen verteilt und schriftlich festgehalten — jede Zusage bekommt Umfang und Enddatum — Pausen werden wie Termine behandelt — nach einer anstrengenden Woche folgt eine ruhige — wer trägt, darf auch abgeben — die Verteilung wird schriftlich festgehalten, damit nichts vergessen wird.
Ausgaben mit klarer Übersicht
Pflegekosten, Haushaltshilfen und Fahrdienste werden mit Betrag erfasst — Zuschüsse und Eigenanteile stehen getrennt — Quittungen bleiben bei den Unterlagen — einmal im Quartal wird abgeglichen — für Steuer und Erbe gibt es Fachpersonen — eine Reserve bleibt unangetastet — Zuschüsse und Eigenanteile werden getrennt aufgeführt — Eigenanteile werden mit dem Träger abgestimmt, damit keine Doppelzahlung entsteht.
113-Jährige: Wünsche hören
Zuerst wird nach Wünschen gefragt, Meinungen kommen danach — leicht Erfüllbares geschieht sofort, Unmögliches wird offen erklärt — Entscheidungen bleiben bei der Person — Notizen verhindern, dass Wünsche untergehen — auch kleine Vorlieben zählen — wer zuhört, muss weniger durchsetzen — Meinungen werden gesammelt, bevor Vorschläge entstehen — wichtig bleibt, dass jede Entscheidung bei der Person liegt und nicht über ihren Kopf hinweg fällt — Mahlzeiten und Getränke stehen in Reichweite, damit keine unnötigen Wege entstehen — Vorlieben und Gewohnheiten werden respektiert, auch wenn sie unbequem erscheinen — die Unterlagen bleiben an einem Ort, den zwei Vertrauenspersonen kennen.
Wege und Bad anpassen
Wege, Licht und Bad werden regelmäßig betrachtet — eine bessere Lampe und ein Griff kosten wenig — Änderungen werden erklärt und getestet — was sich nicht bewährt, verschwindet wieder — gewohnte Wege bleiben erhalten — ein Umzug wird nicht erzwungen — der Weg zum Badezimmer wird besonders geprüft — ein zweiter Hocker im Flur erleichtert das Anziehen.
113-Jährige: Rücklagen sichern
Erspartes bleibt geschont, selbst wenn eine Bitte freundlich vorgetragen wird — jede freiwillige Gabe bekommt Betrag und Ende — Geschenk und Darlehen werden getrennt notiert — große Entscheidungen bekommen Bedenkzeit — Ausnahmen bleiben selten — die eigene Sicherheit steht nicht zur Verhandlung.
113 Jahre: Fotos und Briefe
Fotos und Briefe werden in kleinen Sitzungen geordnet — Beschriftungen nennen Person, Ort und Jahr — Geschichten werden in Stichworten notiert — Tonaufnahmen brauchen das Einverständnis aller — was nicht bleibt, wird abgelichtet — die Person wählt selbst aus — Aufnahmen entstehen nur mit Einverständnis der Person — die Beschriftung wird in Druckbuchstaben ergänzt, damit sie lesbar bleibt.
113-Jährige: Kontakt halten
Anrufe und Besuche richten sich nach dem Tag — Verabredungen werden angekündigt, nicht vorausgesetzt — ein kurzes Gespräch genügt — Pausen gehören dazu — wer schweigen möchte, darf schweigen — regelmäßige kleine Aufmerksamkeiten tragen am längsten — Pausen werden in den Tagesplan eingetragen — auch ein Gruß am Telefon zählt als Kontakt.
113 Jahre: die Vier Säulen
Nur vorläufig gilt der Jahrespfeiler für 1913 — die historische Zeitzone, der Geburtsort und die damaligen Uhrzeitregeln wirken mit, und die Grenze liegt bei Li Chun (Frühlingsbeginn) — die Vier Säulen verlangen Monat, Tag und Stunde, die hier fehlen — mehr als eine Näherung ist nicht möglich — fehlende Angaben werden notiert und später ergänzt — die Angaben werden notiert, damit sie bei Bedarf vorliegen.


