98 Jahre: Würde zeigen
Würde zeigt sich im Umgang — zuerst fragen, dann handeln — nichts ohne Rückfrage entfernen — eigene Entscheidungen gelten weiter — Fehler dürfen passieren — Höflichkeit ersetzt keine Zustimmung — Aufmerksamkeit ist wichtiger als Tempo — kleine Gesten tragen weit — Respekt braucht keine großen Worte — der Tag behält seinen ruhigen Takt.
98-Jährige: Gaben begrenzen
Geschenke werden mit einem Rahmen versehen — die eigene Rücklage bleibt unberührt — Gaben und Darlehen werden unterschieden — größere Bitten bekommen Bedenkzeit — seltene Ausnahmen ändern die Regel nicht — Belege ruhen in der Mappe — bei Erb- und Steuerfragen hilft eine Fachperson — Zusagen werden jährlich überprüft — Sicherheit geht vor Großzügigkeit — offene Fragen klären mehr als Vermutungen.
Vollmachten verständlich halten
Urkunden werden verständlich gehalten — jede Seite trägt Datum und Bereich — Bevollmächtigte kennen ihren Auftrag — Kopien ruhen auswärts — einmal jährlich wird geprüft — Änderungen werden sofort nachgetragen — der Platz ist zwei Personen bekannt — Unklarheiten werden besprochen — die Person behält ihre Stimme.
98-Jährige: Haushalt teilen
Kochen, Reinigung und Einkäufe werden geteilt — wer welche Aufgabe übernimmt, steht schriftlich — Vertretungen werden benannt — die Liste wird jährlich erneuert — bezahlte Hilfe wird klar vereinbart — Lücken sind kein Versäumnis — Pausen stehen im Plan — nichts hängt an einer Schulter — geteilte Arbeit trägt länger — neue Nachweise finden direkt ihren Platz — neue Bescheide finden noch am selben Tag ihren Platz
98-Jährige: Wünsche hören
Der Tagesablauf, Essen und Besuch folgen den Wünschen der Person — vor jeder Änderung wird gefragt — Machbares geschieht zügig — Unmögliches wird erklärt — Wünsche werden notiert — Meinungen kommen später — die Person entscheidet — Einwände werden gehört — Zuhören erspart Spannungen — kleinere Rechnungen werden notiert, damit nichts untergeht — jeder Posten erhält eine kurze Notiz
98-Jährige: Andenken ordnen
Abzüge werden nach Jahren geordnet — Namen und Orte werden ergänzt — Erzählungen kommen in Stichworten dazu — Mitschnitte brauchen Zustimmung — Unvollständiges darf bleiben — Empfänger werden vermerkt — die Auswahl trifft die Person — ein schmaler Ordner genügt — niemand muss etwas abgeben — die Entscheidung über Stücke liegt bei der Person.
98-Jährige: Nachbarschaft
Gegenseitige Hilfe in der Nachbarschaft wird verabredet — geklärt wird, wer im Notfall erreichbar ist — Gefälligkeiten bleiben klein — niemand übernimmt Kontrollaufgaben — ein Gruß über den Zaun zählt — Absprachen werden erneuert — Grenzen werden respektiert — das Netz bleibt weitmaschig — Nähe entsteht aus Verlässlichkeit — dieser Punkt braucht eine klare Verabredung — der Punkt gehört in ein ruhiges Gespräch.
98 Jahre: Prüfung der Grenze
1928 gilt der Jahrespfeiler nur mit Beleg — neben Li Chun (Frühlingsbeginn) zählen die historische Zeitzone, der Geburtsort und die Uhrzeitregeln jener Jahre — die Vier Säulen wären ohne Monat, Tag und Stunde unvollständig — fehlende Angaben werden notiert — die Einordnung bleibt vorläufig.


